Grabmal für Sternenkinder

Grabmal_Sternenkinder
Bild: Grabmal Sternenkinder

Es ist gemeinsame christliche Überzeugung, dass in dem Ungeborenen von Anfang an alle Möglichkeiten angelegt sind, die zum Menschen gehören.
Es ist Gottes Ebenbild und besitzt von ihm her unverlierbare Menschenwürde. Die Ungeborenen gehören in unsere Mitte, auch wenn ihnen nicht die Möglichkeit gegeben war, sich als Person zu entfalten. Die meisten haben nicht einmal einen Namen.
Doch Gott kennt sie. „Sternenkinder“ werden sie genannt – denn in Psalm 147 heißt es: „Gott zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.“
Es ist christliche Pflicht, sie menschenwürdig zu bestatten und ihnen auf dem Friedhof einen Platz zu schaffen, der an sie erinnert, an dem Eltern, Großeltern und Geschwister um sie trauern können.
Zweimal jährlich werden in Walsrode ökumenische Trauerfeiern für die Sternenkinder mit Bestattung durchgeführt. Bestattungsbetriebe aus der Region, sowie Gärtnereibetriebe und der Friedhof Walsrode führen die Beerdigung kostenlos durch.
Die Dorfmarker Künstler Andrea Kleinschmidt und Thomas Anderseck haben das Grabmal, entworfen und ausgeführt: Zwei Basaltsäulen umschließen eine Knospe.
Zustande gekommen ist die Einrichtung der Grabstelle durch eine Initiative von Hebammen, Ärzten, Krankenhaus, Krankenhaus-Seelsorge, Bestattern, Kirchengemeinden, Gärtnerei-Betrieben, dem Rotary-Club und vielen, die gespendet und geholfen haben.

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Foto: Friedhof Walsrode

Sternenkinder Grabstätte